Die Vorbereitung verläuft bislang voll nach Plan
Überraschend gut präsentiert sich der TSV Lustnau auch nach dem Jahreswechsel. Erst scheiterte man beim Stadtpokal nur knapp in der Zwischenrunde, nun läuft es auch in den Vorbereitungsspielen gut. Drei Wochen vor dem ersten Punktspiel blickt man beim TSV also optimistisch in die Zukunft.
Drei Spiele, keine Niederlage
Obwohl Testspiele bei weitem nicht die Aussagekraft von Pflichtspielen haben, so kann man die deutlichen 5:2- bzw. 6:2-Siege über A-Ligist SV Seebronn und Bezirksligist SSV Rübgarten durchaus als Erfolge bezeichnen. Auch beim 1:1-Unentschieden gegen den ambitionierten Tübinger A-Ligisten TSG Tübingen II sah Trainer Perica Lekavski durchaus positive Aspekte.
Doch nicht nur das: Auch die Jugend beweist sich mehr und mehr im Aktivenlager. In den Testspielen kamen immer wieder aktuelle Spieler aus dem A-Junioren-Kader zum Einsatz, die ihre Sache sehr gut machten und sich auf dem Niveau durchaus zu empfehlen wussten.
Positiv überrascht hat auch Neuzugang Alexander Wachtel. Der 23-jährige Student wechselte von einem Bezirksligisten aus der Region Konstanz zum TSV, nachdem zuvor schon mehrmals in Lustnau mittrainierte. Er kam bei allen drei Testspielen zum Einsatz und spielte solide Partien in der Innenverteidigung. Auch Fatih Artar bestritt gegen seinen Ex-Verein TSG II und Rübgarten die ersten Spiele nach seiner Rückkehr.
Yigitbay zum Saisonstart wohl fit
Doch gute Nachrichten gibt es auch außerhalb des Platzes. TSV-Routinier und Co-Kapitän Hamza Yigitbay hat nach seiner Meniskus-OP das Lauftraining wieder aufgenommen. Weil der Einstieg ins Mannschaftstraining kurz bevor steht, ist derzeit auch das Mitwirken beim Spiel in Eningen nicht ausgeschlossen.
Anders dagegen die Lage bei Raphael Vetter. Der Mittelfeldmann zog sich im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk zu und fällt länger aus. Tobias Nick kehrt im März von seiner Auslandsreise zurück, Moritz Wieschollek wird bis Mai in Neuseeland weilen und Moritz Preißer gar erst im Juli von dort zurückkommen. Ansonsten ist die Lekavski-Elf bestens gerüstet und kann nach dem praktisch erreichten Saisonziel Klassenerhalt frei aufspielen.
Kürzer treten muss dagegen Steffen Schmid. Der 25-jährige, der einst von Ex-TSV-Trainer Matthias Härtner aus der A-Jugend hochgezogen wurde und in der B-Liga zum Leistungsträger avancierte, wird aus beruflichen Gründen vorerst nicht regelmäßig am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen können.
Zweite Mannschaft auch wieder im Training
Vergangenen Montag bat auch Uwe Dreher, Coach der zweiten Mannschaft, gemeinsam mit Michael Schmid seine Spieler wieder zum Training. Der TSV II steht in der Kreisliga B4 im Mittelfeld, allerdings noch nicht mit einem ausreichenden Ruhepolster nach hinten.
Durch die vier Neuzugänge - neben Artar und Wachtel kamen auch Oliver Fuchs und Marc Eiglier - hat auch Dreher neue personelle Möglichkeiten. Die zweite Mannschaft wird Testspiele gegen C-Ligist Wannweil II und B-Ligist SSC Tübingen II bestreiten.
